Häufig entsteht ein Kreislauf aus Angst, Selbstbeobachtung, Sicherheitsverhalten und Vermeidung. Kurzfristig entlastet dies, langfristig wird die Angst dadurch oft stabilisiert.
Störungsbild
Angststörungen
In der Therapie geht es darum, diesen Kreislauf zu verstehen und neue Erfahrungen aufzubauen: mit mehr innerer Orientierung, realistischeren Bewertungen und einem schrittweisen Wiederannähern an gemiedene Situationen.
Angstbehandlung: In der kognitiven Verhaltenstherapie werden auslösende Situationen, typische Gedanken, körperliche Reaktionen und vermeidendes Verhalten gemeinsam eingeordnet. So wird nachvollziehbar, warum Angst bestehen bleibt, obwohl objektiv oft keine akute Gefahr vorliegt.
Die Behandlung kann Psychoedukation, kognitive Klärung, behutsame Konfrontation (Exposition), Übungen zur Emotionsregulation und den Aufbau neuer Alltagserfahrungen umfassen. Das Vorgehen wird transparent besprochen und an Tempo, Belastbarkeit und Ziele angepasst.
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